Löw’s Erfolgsgeheimnis

Müller, Hummels, Müller, Müller, Götze, Klose, Müller, Schürrle, Özil, Hummels, Müller, Klose, Kroos, Kroos, Khedira, Schürrle, Schürrle, Götze. Oder auch: Müller, Hümmel, Müller, Müller, Götze, Klose, Müller, Schürrle, Özil, Hümmel, Müller, Klose, Kroos, Kroos, Khedira, Schürrle, Schürrle, Götze. Oder ebenfalls: Mueller, Huemmel, Mueller, Mueller, Goetze, Klose, Mueller, Schuerrle, Oezil, Huemmel, Mueller, Klose, Kroos, Kroos, Khedira, Schuerrle, Schuerrle, Goetze. Das sind die deutschen Torschützen bei der Weltmeisterschaft 2014.

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Jogi Löw korrigiert sich selbst

Wenige Tage vor der WM 2014 musste Joachim Löw einen herben Rückschlag hinnehmen. Im letzten Testspiel verletzte sich Marco Reus so schwer, dass den Trip nach Brasilien absagen musste. Löw nominierte Shkodran Mustafi nach. Ein Verteidiger für einen Offensivmann? Für Kritiker ein erneutes Zeichen, dass er keinen Plan hat. Mag sein, aber er hat das Zeug Fehler zu korrigieren. Denn Löw hatte nicht mit der Nominierung vom Italienlegionär einen Fehler begangen, sondern in der ersten Zusammenstellung etwas daneben gelegen. Zu viele Spieler in der offensiven Dreierreihe, die sich zu ähnlich sind. Ein Draxler hätte nicht nur wegen fehlender Fitness nicht nominiert werden dürfen, sondern vor allem, da er einem Reus zu ähnlich ist.

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FC Bayern München auf allen Kanälen

Die Bundesliga ist in Aufruhr. Hoeneß hinterzieht Steuern und sitzt mal kurz im Knast. Dann verpflichtet der FCB mit Mario Götze den wohl prägenden Spieler der nächsten Jahre und demontiert dann noch den hochgelobten FC Barcelona. Sportlich ist Bayern am Gipfel. Die Liga komplett dominiert und auch die internationalen Gegner überrannt. Die Affäre von Hoeneß lässt all das jedoch in einem dunklen Licht zurück, selbst wenn es eine reine Privatsache des Präsidenten ist. Was gar nicht zueinander passen will, sind die Aussagen von Hoeneß von vor einer Woche, als er die Schere in der Bundesliga nicht gutheiße, um Tage später einen Spieler vom ärgsten Konkurrenten für 37 Millionen Euro wegzukaufen. Egal, Bayern legt vor und macht damit deutlich, dass sie nicht nur nationale ihre Nummer Eins behaupten wollen, sondern vor allem international das widerspiegeln möchten, was sie sich von sich selbst erwarten. Der Druck auf Pep Guardiola wird dadurch aber unlängst höher. Eigentlich kann er nur verlieren. Die Hoffnung, mit ihm auch die Königsklasse des europäischen zu gewinnen, dürfte damit schon Realität, ehe er da ist. Spannend dürften die nächsten Wochen trotz allem werden. Sportlich! Wie verändert sich der Kader. Die Akte Lewandowski dürfte sich mit dem Götze-Deal erledigt haben.

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Gündogan kann Schweinsteiger schon jetzt beerben

Unter der Woche haben sich die beiden besten deutschen Vereinsmannschaften im Fußball ins Halbfinale des Champions League, des wichtigsten europäischen Vereinswettbewerbs gespielt. Während man den FC Bayern München bereits seit einigen Jahren zu den Top vier in Europa zählen kann, ist der Vorstoß von Borussia Dortmund etwas überraschend. Doch auch der BVB steht nicht nur allein wegen der souveränen Vorstellung in der Vorrunde völlig zurecht in der Runde der besten vier. Auch wenn der Sieg gegen Malaga sicherlich überaus glücklich zu Stande kam. Einen wichtigen Anteil an diesem Sieg nahm dabei Ilkay Gündogan ein. Der junge Deutsch-Türke hat in den letzten Monaten etablierte Größen, wie Sebastian Kehl und Nuri Sahin verdrängt. Zusammen mit Sven Bender bildet er die Zentrale der Dortmunder. Während Bender für das grobe zuständig ist, ist Gündogan der Taktgeber. Der 22-jährige nimmt beim noch amtierenden Deutschen Meister die zentrale Rolle ein, die ein Busquets in Barcelona, Xabi Alonso in Madrid und Sebastian Schweinsteiger in München spielt. Obwohl Gündogan der jüngste in dem erlauchten Kreis ist, muss er sich nicht vor der Konkurrenz verstecken. Besonders Schweinsteiger dürfte den Atem des Dortmunders im Nacken spüren. Nicht unbedingt beim FCB, wo er noch immer – durchaus zurecht – eine feste

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Mein Name für Deutschland

Ich bin bekanntermaßen ein extremer Sportfan und könnte fast jede Sportart aufsaugen. Dadurch bekommt man zwangsläufig auch mit, wie es um die Randsportler bestellt ist. Während Fußballer Millionen verdienen und die Topathleten ordentliche Sponsoreneinnahmen aufweisen, haben es andere Sportarten und Sportler echt schwer, mit ihrem Sport über die Runden zu kommen. Darunter sind einfach tolle Sportarten mit Menschen, die diesen Sport mit Leidenschaft betreiben. Aus diesem Grund war es mir ein Bedürfnis ein kleiner winziger “Sponsor” (besser Spender) der Deutschen Sporthilfe zu werden. Da gebe ich einen Teil weiter und hoffe, dass dadurch deutsche Erfolge auch in Zukunft gesichert sind. Das kleines Dankesvideo ist dabei schön umgesetzt. Die Sportler freuen sich aber auch ganz sicher, über viele weitere Unterstützer. Und irgendwie, vielleicht geht es ja nur mir so, pusht mich das nochmal. Ich will ja ohnehin mehr Sport treiben. Nicht, um mich für Olympia zu rüsten, sondern einfach um fitter zu sein. Dafür brauche ich auch gar keine finanzielle Unterstützung von Euch (wer mag, darf trotzdem ^^), sondern ein paar aufmunternde Worte…

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Passt der Pep ins Bayernland?

Die Bundesliga erlebt einen weiteren Aufschwung. Nachdem in den letzten Jahren bereits einige international verdiente Spieler in die höchste deutsche Spielklasse wechselten, nahm nun der FC Bayern München den erfolgreichsten Trainer der letzten Jahre (das letzte Halbjahr ausgeschlossen) unter Vertrag. Josep Guardiola hatte mit dem FC Barcelona alles gewonnen. Drei Meisterschaften in Serie, zwei Mal die Champions League und gleichzeitig ein System entwickelt, das für viele Vereine weltweit als Vorbild gilt. Barca galt (und gilt) als aktuelle beste Mannschaft. Sie vereint Offensivfreude und Effektivität. Der Verein ist der vielleicht wichtigste Aspekt, warum auch die spanische Nationalmannschaft drei Titel in Serie feierte. Guardiola, der in La Masia, der Jugendakademie von Barcelona ausgebildet wurde, war das perfekte Gesicht für den Klub. Nachdem er mit Barca nichts mehr gewinnen konnte und ein halbes Jahr Abstand gewann, greift er wieder an. Überraschenderweise in der Bundesliga. Man hätte ihn in England erwartet. Die Premier League gilt als die beste Liga Europas.

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Wer geht im Sommer?

Borussia Dortmund hat den Transfercoup des Winters gelandet. Der “verlorene Sohn” kehrt zurück. Nach einem Ausflug zu Real Madrid und einem Intermezzo beim FC Liverpool heuerte der Türke bei den Borussen an, mit denen er Meister geworden war. Eine deutliche Kampfansage des BVB. Speziell an den FC Bayern München. Nachdem man das Rennen um Marco Reus gewonnen hatte, nun noch der Mittelfeldstratege, um den sich einst auch der FCB bemüht haben soll. Dortmund kann mittlerweile auch finanziell mit dem Branchenriesen halbwegs mithalten. Das haben sie nun noch einmal unterstrichen. Mit Sahin holen sie einen Spieler in die Bundesliga zurück, der mal einer ihrer Besten war. Aber was sagt der Transfer sonst aus? Dortmund hat Sahin erstmal für 18 Monate von Madrid ausgeliehen, soll danach ein Vorkaufsrecht besitzen. Ein direkter Kauf für einen hohen Millionenbetrag wäre wohl auch zu viel Risiko gewesen. Anderthalb Jahr hat Sahin nun nicht mehr regelmäßig gespielt, konnte nur selten überzeugen. In welcher Verfassung tritt er an und kann er Dortmund direkt helfen?

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Renaissance der alten Herren

Ich stell mir vor, ich bin vor fünf Jahren ins Koma gefallen und wache nun wieder auf. Es hätte sich einiges geändert, gerade technisch. Doch einiges ist gleich geblieben. Fußballvereine zum Beispiel und Menschen. Sportler. Selbst kleine Helden meiner Jugend wären noch immer da. Ich bin aber Gott sei Dank nicht ins Koma gefallen. Umso merkwürdiger fühlt es sich an, wenn man diese alten Herren wieder siegen sieht. Nicht mehr so triumphierend, wie vor etlichen Jahren. Das nicht. Aber doch zumindest vorne mit mischend und teilweise nochmal deutlich gehypt. Sie schienen schon auf dem absteigenden Ast zu sein. Man hatte sie abgeschrieben und ihnen nahe gelegt, sich doch langsam mal zurück zu ziehen. Und dann sind sie doch wieder da. In kleinerem Rahmen. Aber immerhin.

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Der Untergang des deutschen Sportjournalismus

Das wöchentliche Fluchen über einige Sportkommentatoren des Landes gehört schon fast zum Alltag dazu. Es muss sein und irgendwie würde wohl etwas fehlen, wenn bestimmte Leute nicht mehr hinter dem Mikrofon palavern und Phrasen dreschen. Speziell meine Timeline bei Twitter wäre dann nur halb so lustig, wenn sich alle gegen den einen Kommentatoren verschworen haben. Wir haben uns leider daran gewöhnt, dass von bestimmten Leuten immer die gleichen und vor allem unqualifizierten Äußerungen kommen. Der Untergang deutschen Sportjournalismus nimmt jedoch an anderen Stellen ungeheure Ausmaße an. Es wird immer boulevardesker und damit auch unerträglicher für sportlich interessierte Zuschauer. Sicherlich ist Sport im Allgemeinen ein großes Geschäft geworden. Millionen fließen und es wird oftmals mehr Show als Sport. Damit müssen wir uns abfinden, weil das Geld, was in diese Events fließen das finanziert und größer macht, was uns interessiert.

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Das Offensivproblem

Vor der Saison sagte irgendjemand (sorry, ich kann nicht mehr sagen, wer es war) auf Sportradio360, dass es Borussia Dortmund in der kommenden Spielzeit schwer haben würde. Schwerer als zuletzt. Jammern auf hohem Niveau. Dabei meinte er nicht nur, dass sich der BVB nicht nur gegen den FC Bayern wohl nicht behaupten kann, sondern auch sonst Probleme bekommt. Wegen der Abwehr! Unverständnis in der Gespächsrunde. Doch schon damals nickte ich leicht. Nicht wegen Mats Hummels, der noch besser zu werden schien. Sondern wegen Neven Subotic, der bereits 2011/2012 leicht abbaute. Unverkennbar war das IV-Duo Hummels-Subotic nicht mehr so präsent, wie im Jahr zuvor. Immer mal wieder Wackler. In der Offensive nicht mehr so überzeugend. Vielleicht hat auch deshalb Felipe Santana seinen Vertrag verlängert. Weil er hoffte, dass jetzt – endlich – seine Zeit gekommen schien.

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