Der kommende F1-Fahrer?!?

Ich ich ich, ich weiß es. Ich weiß, wer nächstes Jahr neu in der Formel1 fährt. Nennt mich Klugscheißer oder Besserwisser, Insider oder Spinner. Aber ich weiß es. Denn auch die Formel1 hat seine eigenen Gesetze und Regel. Regelmäßigkeiten und wiederkehrende Methoden. Demnach wird Jules Bianchi in der kommenden Saison in der Formel 1 fahren. Ich kann Euch sogar schon sagen, in welchem Auto! In einem Force India wird er Platz nehmen. Bianchi ist ein 22-jähriger Franzose, der 2009 die Formel 3-Euroserie gewann. In den kommenden beiden Jahren wurde er jeweils Dritter in der GP2-Serie. Sein Opa ist Mauro Bianchi, dreimaliger Weltmeister der GT-Kategorie. Zudem ist er der Großneffe von Lucien Bianchi, der ebenfalls schon in einem Formel 1-Boliden saß und zudem 1968 das 24-Stunden-Rennen von Le Mans gewann. Letzte Saison war er Testfahrer bei Ferrari. So viel zu den Fakten. Kommen wir zur Gegenwart und seinem Formel 1-Einstieg.

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RENNfahrer und RENNauto

Die Formel 1. Mehr als nur Motorsport. Ein riesiges Event mit viel Drumherum, Promis in der Boxengasse und einem unglaublichen Medienaufkommen. Bernie Ecclestone kämpft seit Jahren für eine weltweite Vermarktung und treibt die Rennen in die entlegensten Motorsportecken des Erdballs. Team holen sich gern unbekannte Fahrer aus ebenso versteckten Motorsportländern, um sich die Mitgift der Staaten und Sponsoren zu sichern. Wo bleibt da der Sport? Selbst für Fans rückt er mehr in den Hintergrund. Normale Rennen will kaum jemand sehen. Es muss krachen, es muss spektakulär sein. Rennen bei Nacht oder mitten in der Stadt sind angesagt. Und doch begeistern überraschende Überholmanöver und sportliche Höchstleistungen doch am meisten. Dann, wenn es Rad an Rad geht. Kommentatoren sprechen dann vom echten Racing.

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Vergessen, um zu kassieren

Zwei Männer. Zehn Meter voneinander entfernt. X fängt an zu pöbeln. Y schießt verbal zurück. Sie pushen sich gegenseitig hoch. Y tritt zu X hinüber, will X im Angesicht des Wortgefechts gegenüber stehen. X reagiert umgehend mit einem Faustschlag, wirft Y zu Boden, um weiter auf ihn einzuschlagen. Y reagiert seinerseits mit heftigen Schlägen. X schnappt sich ein sieben Kilo schweres Kamerastativ, um ein letztes mal zuzuschlagen. Y feuert Hasstiraden und Morddrohungen gen X während die Streithaehne auseinander getrieben werden. Frage: Wer ist der übelste Rowdy? X und Y sind sicherlich keine Waisenknaben. Beide gingen zu weit. Aber wenn man sich entscheiden muss, wählt man sicher X. Er hat den Streit angezettelt und zuerst geschlagen. Y hat sich gewährt und verbal die deutlicheren Tiefschläge gelandet. Ein Typ mit dem man keinen Streit haben möchte. Mit Raufbold X aber noch weniger. Das ist das reale Leben. Boxen ist anders!

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