Neuanfang mit neuen Söldnern

Umbruch. Neuanfang. Schlagwörter, die man immer wieder im Sommer hört. Meistens liegt eine schlechte Saison hinter der Mannschaft. Oder die Stars wurden von finanzkräftigen Gegnern aufgekauft, so dass man neu beginnen muss. Darf. Kann. Man setzt sich neue Ziele, will vieles besser machen. Auf jeden Fall anders. Das internationale Geschäft ruft schon. Tatort Hamburg.

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Rebellen am Ball

Wer 90 Minuten Zeit hat, sich für Fußball interessiert und auch vor politischen Themen nicht zurück schreckt, der sollte sich Rebellen am Ball mal anschauen. Gibt es in der arte-Mediathek. Ein großartiges Werk mit Eric Cantona, der die (politischen) Leistungen von Didier Drogba, Carlos Caszely, Rachid Mekhloufi, Predrag Pašić und Sócrates würdig, die allesamt ihre Popularität, die sie im Sport gewonnen haben genutzt haben, um Missstände in der Heimat in die Öffentlichkeit zu bringen und dagegen anzukämpfen.

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Eberls schwierigste Aufgabe

Diese Text sollte schon am Anfang der Sommerpause entstehen und fiel doch immer wieder hinten runter. Nun ist es fast zu spät, aber doch noch rechtzeitig. Borussia Mönchengladbach gilt als der große Einkäufer der Liga. Mehr Geld gaben die Fohlen aus, als die Bayern und Dortmunder. Doch kamen ebenso große Geldmengen rein. Am Ende hat Gladbach elf Millionen neu investiert, die sich wieder einspielen lassen, wenn man die Qualifikation zur Königsklasse schafft. Ein Segen für Max Eberl war der Verkauf von Marco Reus, Dante und Roman Neustädter, könnte man meinen. Finanziell gesehen. Er konnte um die 20 Millionen Euro an Ablöse einnehmen und direkt wieder investieren. Ihm standen die Türen offen, um dem Kader ein neues Gesicht zu geben, es aber vor allem sportlich weiterzuentwickeln. Mehr den Wünschen von Lucien Favre zu gestalten.

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Schließt Siem zu Kaymer auf?

Marcel Siem war immer irgendwie da, aber nie mittendrin. Siem war sicherlich ein guter Golfer, aber zur Spitze konnte und wollte man ihn nicht zählen. Selbst in Zeiten, als ein Martin Kaymer noch nicht die Golfszene eroberte, war er das Aushängeschild des Sports. Er war ein deutscher Golfer, mehr auch nicht. Golf war halt nicht so wichtig. Das änderte sich erst mit Kaymer, der die Weltrangliste erklomm und ein Majorsieg errang. Der grandiose Runden spielte und tolle Siege feierte. Der zudem smart und bescheiden war und schnell zum “Dirk Nowitzki des Golfs” ernannt wurde. Kaymer schaffte es, eine Randsportart wieder populär zu machen. Selbst Golfspielen war irgendwie in und befreit vom Schickimicki. Ich überleg(t)e sogar, mal zu einem Golfturnier zu fahren.

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