FC Bayern München auf allen Kanälen

Die Bundesliga ist in Aufruhr. Hoeneß hinterzieht Steuern und sitzt mal kurz im Knast. Dann verpflichtet der FCB mit Mario Götze den wohl prägenden Spieler der nächsten Jahre und demontiert dann noch den hochgelobten FC Barcelona. Sportlich ist Bayern am Gipfel. Die Liga komplett dominiert und auch die internationalen Gegner überrannt. Die Affäre von Hoeneß lässt all das jedoch in einem dunklen Licht zurück, selbst wenn es eine reine Privatsache des Präsidenten ist. Was gar nicht zueinander passen will, sind die Aussagen von Hoeneß von vor einer Woche, als er die Schere in der Bundesliga nicht gutheiße, um Tage später einen Spieler vom ärgsten Konkurrenten für 37 Millionen Euro wegzukaufen. Egal, Bayern legt vor und macht damit deutlich, dass sie nicht nur nationale ihre Nummer Eins behaupten wollen, sondern vor allem international das widerspiegeln möchten, was sie sich von sich selbst erwarten. Der Druck auf Pep Guardiola wird dadurch aber unlängst höher. Eigentlich kann er nur verlieren. Die Hoffnung, mit ihm auch die Königsklasse des europäischen zu gewinnen, dürfte damit schon Realität, ehe er da ist. Spannend dürften die nächsten Wochen trotz allem werden. Sportlich! Wie verändert sich der Kader. Die Akte Lewandowski dürfte sich mit dem Götze-Deal erledigt haben.

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Gündogan kann Schweinsteiger schon jetzt beerben

Unter der Woche haben sich die beiden besten deutschen Vereinsmannschaften im Fußball ins Halbfinale des Champions League, des wichtigsten europäischen Vereinswettbewerbs gespielt. Während man den FC Bayern München bereits seit einigen Jahren zu den Top vier in Europa zählen kann, ist der Vorstoß von Borussia Dortmund etwas überraschend. Doch auch der BVB steht nicht nur allein wegen der souveränen Vorstellung in der Vorrunde völlig zurecht in der Runde der besten vier. Auch wenn der Sieg gegen Malaga sicherlich überaus glücklich zu Stande kam. Einen wichtigen Anteil an diesem Sieg nahm dabei Ilkay Gündogan ein. Der junge Deutsch-Türke hat in den letzten Monaten etablierte Größen, wie Sebastian Kehl und Nuri Sahin verdrängt. Zusammen mit Sven Bender bildet er die Zentrale der Dortmunder. Während Bender für das grobe zuständig ist, ist Gündogan der Taktgeber. Der 22-jährige nimmt beim noch amtierenden Deutschen Meister die zentrale Rolle ein, die ein Busquets in Barcelona, Xabi Alonso in Madrid und Sebastian Schweinsteiger in München spielt. Obwohl Gündogan der jüngste in dem erlauchten Kreis ist, muss er sich nicht vor der Konkurrenz verstecken. Besonders Schweinsteiger dürfte den Atem des Dortmunders im Nacken spüren. Nicht unbedingt beim FCB, wo er noch immer – durchaus zurecht – eine feste

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